Ulrich Schulte

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Der Riani-Chefdesigner über die Fashion Show in Berlin, den riesigen Pudel und seine besten Inspirationsquellen!

„ICH HATTE ANGST, DASS DER PUDEL UMFÄLLT“
GRAZIA Redakteurin Miriam Amro sprach in Berlin mit Ulrich Schulte. Dieses Interview erschien in der Fashion Extra Ausgabe im Januar 2015.

EIN HUND ALS MODEL?
Der Pudel ist eigentlich nur ein Showpiece. Wir fanden die Idee ganz lustig! Wir experimentieren gerade viel mit Materialien und haben zum ersten Mal Kunstpelz verwendet. Daher passte es irgendwie ganz gut.

HAT DER PUDEL EINEN NAMEN?
Nein, noch nicht. Ich frage mal Anna Er­makova (er sprintet zur Becker-Tochter). Sie möchte ihn Fuffu nennen.

WAS IST DAS SCHLIMMSTE, DAS KURZ VOR DER SHOW PASSIEREN KANN?
Dass der 3,40 Meter große Pudel umfällt!

WOHER KOMMEN IHRE IDEEN?
Auf jeden Fall lasse ich mich von den Sixties und Seventies inspirieren. Zotteljacken! Schlaghosen! Minikleider mit A-Linie! Lackstiefel! Ich habe mir die Freundin­nen der Rolling Stones vorgestellt, aber keine spezielle Person – und auch keinen Pudel. Designen ist wie ein Puzzle aus verschiedenen Einflüssen, die Ideen kommen aus Filmen und Theaterstücken.

WIE LANGE ARBEITEN SIE AN DER KOLLEKTION?
Wir arbeiten seit Juli 2014 an dem Farbkonzept und der Stoffauswahl. Und die Show machen wir auf den letzten Drücker.